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1.

Was ist Psychomotorik?
PSYCHO wird mit SELBST übersetzt, MOTORIK ist die BEWEGUNG
(=Selbstbewegung)

"Psychomotorik ist keine spezielle Methode und auch kein Lernprogramm,

sondern eher der Versuch einer

alltäglichen

natürlichen

kindgerechten

entwicklungsorientierten

und ganzheitlichen Erziehung durch Bewegung und Spiel

zum gemeinsamen Handeln."
Definition nach Egger 1994/95



 

Was fördert Psychomotorik?

Die Psychomotorik stärkt bei den Kindern verschiedene Bereiche, z. B. den sozialen, emotionalen und kognitiven Bereich. Doch besonderes Augenmerk liegt auf der positiven Entwicklung vom "Ich"
 

Was das Kind entwickelt:

SELBSTkonzept: Wer bin ich? Was kann ich? Wo sind meine Grenzen? Wie fühle ich mich?

SELBSTwert: Ich bin einmalig, ich bin gut und ich bin etwas wert!

SELBSTwirksamkeit: ich kann etwas bewirken, ich kann handeln, ich kann mich einbringen!

SELBSTbewusstssein: ich stehe zu mir, ich nehme mich an und erkenne meine Stärken und Schwächen!

Das Kind macht Körpererfahrungen:
Durch vielfältige Bewegungen lernt das Kind seinen eigenen Körper kennen, nimmt ihn wahr und entwickelt so ein Bild über sich selbst. Das Kind lernt den Wechsel zwischen An- und Entspannung kennen. Es lernt einzuschätzen, was es möchte und was es nicht möchte.

Das Kind macht Materialerfahrungen:

Die Sach- Kompetenz wird gestärkt, denn das Kind lernt verschiede Materialien und Klein-Sportgeräte kennen und ebenso den Umgang mit den Material.

Partizipation (=Mitbestimmung)

Das Kind entscheidet, welches Aufwärmspiel gespielt wird, welche Materialien genutzt werden, was gebaut wird und welche Entspannung am Ende folgt. Es lernt zudem, dass man seine Meinung auch ändern darf.

Christina Fichtner

Glückaufstraße 24

82377 Penzberg

christina.fichtner@gmx.net

 

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